Das Projekt ROBBENBINGO!

Mitmachen ist hier strengstens erwünscht! Bei diesem Citizen Science Projekt der Seehundstation Friedrichskoog können alle, die sich für Kegelrobben in der deutschen Nordsee interessieren, einen Teil zur Erforschung dieser Tiere beitragen!

Ein regelmäßiger Gast auf Helgoland - Kegelrobbendame "Bingo"

Hilf mit, forsche mit, werde Kegelrobbendetektiv!

Die Fellmusterung der Kegelrobben ist so einzigartig wie der menschliche Fingerabdruck. Deshalb kann zur Erforschung der Kegelrobben die Methode der Foto-Identifikation (Foto-ID) genutzt werden. Durch Abgleich von Bildern kann herausgefunden werden, ob eine Kegelrobbe bereits bekannt ist. Auch ehemalige Kegelrobben-Heuler können so Jahre später in der freien Wildbahn eindeutig wieder erkannt werden!

Sternchen

Am 18.12.2011 kam Sternchen als Heuler von Amrum zu uns in die Station. Damals war sie geschätzte 5 Tage alt und brachte 13,5 kg auf die Waage. Während der Aufzucht entwickelte sie sich prächtig, sodass sie am 11.3.2012 mit stolzen 44,6 kg ausgewildert werden konnte.  Seit dem wurde sie schon zwei Mal auf Helgoland gesichtet. Ihr hat es dort anscheinend gut gefallen, sodass sie sich die Helgoländer Düne als geeigneten Wurf- und Aufzuchtplatz für ihren Nachwuchs ausgesucht hat. Ihr Jungtier kam am 1.12.2017 zur Welt.

Über unser Projekt ROBBENBINGO! wurde Sternchen von einer Mitarbeiterin des Verein Jordsand gemeldet und dann von uns identifiziert.