2001 - 2005

Die 22 Meter hohe, restaurierte Trischen-Bake wird aufgestellt, mit einem Treppenhaus ergänzt und feierlich eröffnet. Außerdem nimmt der vom Hamburger Designer Axel Mertsch angefertigte begehbare Seehund „Kurt“ seinen Platz im neu ausgebauten Eingangsbereich ein, wo sich einst das Seehundbecken befand.

Im Jahr 2002 starten die Untersuchungen zum Hörvermögen von Seehunden im Rahmen des Projekts MINOS. Die Gäste der Seehundstation können so Forschungsarbeiten des FTZ Westküste (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) live in der Seehundstation erleben. Das Projekt läuft bis ins Jahr 2007. Im Sommer bekommen die Dauerhaltungstiere mit Mareike  ein neues Mitglied in ihren Reihen. Sie kam als Heuler in die Station und konnte nicht ausgewildert werden. Außerdem wird der Quarantänebereich modernisiert und neue Becken gebaut.

Im darauffolgenden Jahr folgt die Erweiterung des Büro- und Wohnbereiches. Mit Lilli  gibt es erneut Zuwachs bei den Dauerhaltungstieren.

Am 5. August 2005 feiert die Seehundstation ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem großen Seehund-Sommerfest. Im Herbst beginnen die Bauarbeiten zur Stationserweiterung. Zunächst wird die Filtertechnik erweitert und ein neues Rückhaltebecken für die Wasserversorgung der Seehundbecken gebaut. Im Dezember überreicht Minister Christian von Bötticher den endgültigen Bewilligungsbescheid für die Förderung der Stationserweiterung. Dies geschieht anteilig aus dem EU-Regionalprogramm 2000.