1991 - 1995

Nach dem Aus- und Umbau der Station im Jahr 1991 entspricht diese der neuen Richtlinie zur dauerhaften Haltung von Seehunden und Kegelrobben in Schleswig-Holstein. Abgetrennt von den Dauerhaltungstieren entstehen sieben Becken für die Heuleraufzucht. Für die Zeit des Baus des neuen Dauerhaltungsbeckens ziehen die sechs Dauerhaltungstiere nach Norden Norddeich. Im Jahr 1992 wird der Verein „Seehundaufzucht- und Forschungsstation Friedrichskoog e.V.“ gegründet und ein Informations- und Umweltbildungskonzept erarbeitet. In diesem Rahmen finden erste Führungen und Vorträge statt, was zu einem rapiden Anstieg der Besucherzahlen führt. Ebenso nimmt das Projekt „Schultour“ seinen Anfang und bringt die Seehundstation in die Klassenzimmer der umliegenden Schulen. Um diesem neuen Aspekt der Informations – und Umweltbildungsarbeit Rechnung zu tragen, wird die Seehundstation umbenannt in „Seehundstation Friedrichskoog e.V. Information – Aufzucht – Forschung“.

Der Ausstellungsumbau für das Vorhaben „Errichtung und Betrieb eines Infozentrums über Seehunde in der Seehundstation Friedrichskoog e.V.“ startet im Herbst 1993. Die Ausstellung wird kindgerecht und attraktiv gestaltet, mit vielen Fotos und interaktiven Einheiten. Am 29.07.1994 wird die neue Ausstellung durch den Präsidenten des BfN eröffnet. Im selben Jahr wird das Auswilderungsbecken als Teil der Anlage für die Heuleraufzucht gebaut. „Mit dem Seehund vertraut“ ist der erste Stationsfilm, der 1996 in der Seehundstation als Teil des Informationsangebotes gedreht wird.