Seehundstation Friedrichskoog e. V.

Ausgewidlert

23.05.2016

Erste Heuler in der Seehundstation

 

Die Geburtenzeit der Seehunde in Schleswig-Holstein hat im Mai begonnen und die ersten Heuler wurden in die Seehundstation Friedrichskoog eingeliefert. Am 11. Mai wurde ein junger Seehund am Olanddamm gefunden und  der zuständige Seehundjäger Martin Sell gerufen. Bei dem Tier handelte es sich um eine wenige Tage alte Frühgeburt, die noch das lange weiße Embryonalfell trug. Nach einer gründlichen Begutachtung des Gesundheitszustandes durch den geschulten und erfahrenen Seehundjäger wurde der Heuler an die Mitarbeiter der Seehundstation Friedrichskoog zur Aufzucht übergeben.

Er brachte bei der Einlieferung 9,2 kg auf die Waage, war geschwächt aber ansonsten gesund  und wurde zunächst im Quarantänebereich versorgt. Inzwischen hat der auf den Namen „Piefke“ getaufte Heuler einen großen Teil des Embryonalfells verloren und ist sehr aktiv und munter. Am Wochenende konnte er daher in den Aufzuchtbereich umziehen, in dem sich außer ihm Kegelrobbenjungtiere aus dem Frühjahr und ältere Seehunde, die verletzt eingeliefert wurden, befinden. Er wird dort nicht lange allein bleiben, denn am Wochenende wurden mit „Heintje“ und „Smutje“ bereits weitere Heuler eingeliefert, die sich in der Quarantäne befinden.

Die Robben sind für die Besucher der Seehundstation aus dem Informationszentrum Seehund, vom Aussichtsturm und über eine Kamera zu sehen. Bitte beachten Sie die verschiedenen Fütterungszeiten der Tiere auf der Homepage. Mitarbeiter informieren die Gäste während der Fütterungen über die beiden heimischen Robbenarten, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Seehunden und Kegelrobben im Wattenmeer. Die Hauptgeburtenzeit der Seehunde im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer hat gerade erst begonnen. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist daher ausgesprochen wichtig.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein, die Nationalparkverwaltung und die Seehundstation Friedrichskoog bitten, in der freien Wildbahn einen großen Abstand zu den Meeressäugern einzuhalten. Beim Fund eines allein liegenden Seehundes sollte folgendes beachtet werden:

  • Seehunde nicht anfassen.
  • Hunde fernhalten und weiten Abstand einhalten.
  • Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen.

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige, speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Jeder Einzelfall wird sorgfältig geprüft. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein. Nur die vom Land Schleswig-Holstein bestellten Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler zu bergen.

 

 

Spende an die Seehundstation

Spenden Sie per PayPal.

 EUR

24.06. Kurz vorgestellt: Ein Heuler - Was ist zu tun?
Beginn: 15:00 Uhr
Ist jeder junge Seehund ein Heuler? Was tun, wenn eine junge Robbe am Strand gefunden wird? In einem bilderreichen Vortrag erfahren Sie viel Interessantes aus dem Leben von jungen Seehunden im Wattenmeer.
 
Weiter ...

28.06. Aktionstag Nahrung
Von 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr können kleine und große Besucher viel rund um die Nahrung von Seehunden und Kegelrobben erfahren.

Weiter ...

01.07. Bastel mit! "Muschelbasteln"
Von 11:30 bis 15:30 Uhr freuen wir uns auf kleine und große Besucher, die mit uns zusammen basteln.

Weiter ...

30.05.2018

Erste Heuler in der Seehundstation

 

Bei den Seehunden im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer hat die Geburtenzeit begonnen.  

Bereits am 10. Mai sei der erste Heuler,... Weiter ...

21.06.2018

Junge Robben in der Seehundstation:

93


Der gesamte Aufzuchtbereich ist für Besucher nicht zugänglich. Videokameras ermöglichen Ihnen aber eine störungsfreie Beobachtung der... Weiter ...

Wetter