Seehundstation Friedrichskoog e. V.

Abschiedskuss

Geschichte

Bereits in den 50er Jahren gab es in Friedrichskoog private Heuleraufzucht (im Garten und auf dem Kutter von Familie Rohwedder).

Die erste zentrale Aufzuchtstation entstand 1969 in Büsum.

1985 - 1990
         

1985

 

Gründung der Seehundstation Friedrichskoog durch die Gemeinde Friedrichskoog und dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein zur Unterstützung der Station in Büsum.
Werner "Polli" Rohwedder wird der erste Stationsleiter. Es entstehen zwei "naturnahe" kleine Becken mit Sandliegeflächen und Strandhafer sowie eine kleine Ausstellung. In diesem Jahr erfolgte die erste erfolgreiche Heuleraufzucht und -auswilderung in der neuen Anlage.

 

      

       
1988  

Das Staupejahr: von 50 Heulern überlebt nur einer die Aufzucht und wird kurz nach der Auswilderung tot aufgefunden. Durch das Seehundsterben wächst das öffentliche Interesse an dieser Tierart und der Seehundstation in Friedrichskoog. Es soll nach dem Seehundsterben eine zentrale Aufnahmestelle in Schleswig-Holstein geben. Die Station in Friedrichskoog soll mit Spenden- und Fördergeldern ausgebaut werden.

 

 
       
1991 - 1995
         
1991  

Nach dem Aus- und Umbau der Station entspricht diese der neuen Richtlinie zur dauerhaften Haltung von Seehunden und Kegelrobben in Schleswig-Holstein (gefördert durch das BMU und BfN, E+E-Vorhaben "Neugestaltung einer Seehundaufzucht- und Forschungsstation").
Für die Zeit des Baus des neuen Dauerhaltungsbeckens ziehen die sechs Dauerhaltungstiere nach Norden Norddeich. Die Inbetriebnahme des Beckens erfolgt im Herbst 1991.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       
1992  

"Entwicklung eines Informations- und Umweltbildungskonzeptes für die Seehundstation Friedrichskoog e.V.". Gründung des Vereines "Seehundaufzucht- und Forschungsstation Friedrichskoog e.V.".

 

  

       
1993  

Antrag auf Umsetzung des Umweltbildungskonzeptes beim BfN.
Neues E+E-Vorhaben: "Errichtung und Betrieb eines Infozentrums über Seehunde in der Seehundstation Friedrichskoog e.V.". Es entstehen erste Projekte mit Schulklassen, Führungen und Vorträge.
Rapider Anstieg der Besucherzahlen auf 117.000 mit jährlicher Besucherbefragung in den Jahren 1993 – 1996.
Neuer Name: aus der "Seehundaufzucht- und Forschungsstation Friedrichskoog e.V." wird "Seehundstation Friedrichskoog e.V. – Information, Aufzucht, Forschung".
Im Herbst beginnt der Ausstellungsumbau mit der Leittierart Seehund, am Rande wird auch über heimische Robben und Wale informiert, die neue Ausstellung wird kindgerecht und attraktiv mit wenig Text, vielen Fotos, vielen Dingen zum Anfassen und aktivem Erleben.

 

 
       
1994  

Eröffnung der neuen Ausstellung am 29.07.1994 durch den Präsidenten des BfN. Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts.

 

 
       
1995  

Der Stationsfilm "Mit dem Seehund vertraut" wird gedreht. Seehunde aus Kiel sind während des dortigen Umbaus bis Juni 1996 zu Gast in der Friedrichskooger Station.

 

 
       
1996 - 2000
         
1996  

Polli Rohwedder tritt als Stationsleiter zurück. Katrin Wollny-Goerke übernimmt die Leitung der Station. Ein stationseigener Bus wird angeschafft und zwei neue Quarantänebecken werden gebaut. Es gibt ersten Nachwuchs bei den Dauerhaltungstieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

       

1997

 

Die Ozonfilter-Anlage wird getestet und in Betrieb genommen.
Nach fünf Jahren verlässt Katrin Wollny-Goerke die Seehundstation. Tanja Rosenberger übernimmt die Stationsleitung.

 
       
1998  

Der gesamte Eingangsbereich wird neu gestaltet.

 
        
1999  

Eröffnung des neuen Eingangbereiches mit Kasse und Shop sowie eines neuen Filtergebäudes mit sanitären Anlagen im Juni.

 

       
2000  

Im Winter beginnt der Aus- und Umbau der ehemaligen Seenot-rettungsbake der Insel Trischen zum Aussichtsturm und neuem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Seehundstation.

 
       
2001 - 2005
         
2001  

Die 22 Meter hohe, restaurierte Trischen-Bake wird aufgestellt, mit einem Treppenhaus ergänzt und feierlich eröffnet. Eröffnung der DGzRS-Ausstellung in der Mittelstation der Bake. Einweihung von "Kurt", dem begehbaren Seehund, der vom Hamburger Designer Axel Mertsch angefertigt wurde. Eine Attraktion nicht nur für Kinder.

 

 

       
2002  

Modernisierung des Quarantänebereiches mit Beckenneubau.

  
       
2003  

Erweiterung des Büro- und Wohnbereiches.

 
       
2005  

20-jähriges Jubiläum der Seehundstation am 5. August mit großer Stationsgeburtstagsfeier. Im Herbst beginnen die Bauarbeiten zur Stationserweiterung.
Im Dezember überreicht Minister Christian von Bötticher den endgültigen Bewilligungsbescheid für die Förderung des Projekts. Dies geschieht anteilig aus dem EU-Regionalprogramm 2000.

 

 
       
2006 -  2013
         
2006  

Erweiterung der Seehundstation: mit großem, neuen Becken für die Dauerhaltungstiere, einem zweiten Informationszentrum mit Multivisionsraum, Unterwassertunnel und einem Bistro.
Seit August einzigartig in Deutschland: gemeinsame Haltung von Seehunden und Kegelrobben.

 

 



 Reiner Götsche beim Bemalen der Außenwände

   

 

 

       
2007  

Eröffnung des neuen Kinder-Aktiv-Bereiches mit Sinnestunnel, neue Informationseinheit über Seehunde und Kegelrobben im Außenbereich,
Inbetriebnahme des neuen, zweiten Dauerhaltungsbeckens. Insgesamt stehen den dauerhaft in der Station lebenden Seehunden und Kegelrobben nun 800 m3 Meerwasser zur Verfügung. Die Besucher können durch Bullaugen und eine sieben Meter lange Unterwasserverglasung Einblick in das Robbenleben unter Wasser nehmen.

  

       
2008  

Im Untergeschoss des neuen Informationsgebäudes beginnen die Planungen für die Erlebnis-Ausstellung "Robben der Welt".
Im August überreicht Staatssekretärin Karin Wiedemann den zugehörigen Bewilligungsbescheid. Das Projekt wird anteilig durch das Zukunftsprogramm Wirtschaft und der Umweltlotterie BINGO! gefördert. Die weiteren Kosten werden vom Trägerverein der Seehundstation aufgebracht.
Der Künstler und Illustrator Reiner Götsche gestaltet die Außenbereiche der Station und entwirft die Skulpturen und Lebensräume der "Robben der Welt".

 
       
2009   Die "Robben der Welt" kommen nach Friedrichskoog. In einzelnen Themenkammern werden verschiedene Robbenarten und ihre Lebensräume vorgestellt.  
       
2010   Die Station feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit dem großen Seehund-Sommerfest am 05. August.
Die neue Erlebnis-Ausstellung wird vorab durch den Landrat Jörn Klimant und den Gründer der Seehundstation, "Polli" Rohwedder, eröffnet.
 
       
2011   Die Futterküche wird umgebaut.  
       
2012   Eine Tiefkühlzelle zur Lagerung von Fisch wird errichtet.  
       
2013   Erweiterung des Heulerbereichs auf insgesamt elf Becken  

Fortsetzung folgt...

Spende an die Seehundstation

Spenden Sie per PayPal.

 EUR

03.10. Bastel mit! Herbstbasteln
Beginn: 11:30 Uhr

 

Weiter ...

07.10. Aktionstag: Flosse und Feder unterwegs - Westküsten-Vogelkiek

11:00 Uhr: Vortrag „Seevögel und Meeresmüll“ von Dr. Nils Guse, Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (Büsum)

12:00 Uhr: „Spaziergang zu den Küstenvögel“.

Mit dem Nationalpark-Ranger geht es hinaus Richtung Watt, um die Vögel in ihrem Lebensraum aufzuspüren.

Treffpunkt: Vor der Seehundstation.

Begleitprogramm für die Kleinen

11:00-16:30 Uhr: Basteln zum Thema „Flosse & Feder“

 

Weiter ...
12.10. Kurzführung "Seehund & Kegelrobbe"
Beginn: 13:00 Uhr
Erleben Sie die faszinierende Welt der Robben und erhalten Sie einen Einblick in die Arbeit der Seehundstation!
 

 

Weiter ...

01.08.2017

32 Jahre Seehundstation Friedrichskoog

 

Ein Grund zum Feiern! Am Samstag, den 05. August wird... Weiter ...

26.09.2017

Junge Robben in der Seehundstation:

57


Der gesamte Aufzuchtbereich ist für Besucher nicht zugänglich. Videokameras ermöglichen Ihnen aber eine störungsfreie Beobachtung der... Weiter ...

Wetter